SEE YOU SOON

Hallo 🙂

In 3 Tagen ist es soweit, dann bin ich wieder in Deutschland. Meine 11 Monate gingen jetzt so schnell herum das ich es gar nicht fassen kann meine Füße in so wenigen Tagen wieder in Deutschland zu haben. Ich freue mich Wahnsinnig wieder zu kommen und bin total aufgeregt ob und was für einen Kulturschock ich erleben werde.

Mein letztes Reiseziel ging in ein wunderschönes kleines Dorf namens Campo. Campo ist nur 5 km entfernt von Äquatorial Guinea und liegt am Meer. Um nach Campo zu gelangen, muss man eine abenteuerliche Fahrt in kauf nehmen. Ich war mit anderen Freiwilligen unterwegs und wir bekamen in Kribi ein Auto was uns nach Campo brachte. Allerdings wurden wir so gestapelt in dem Auto das es ziemlich unbequem und nicht gerade komfortabel war. Der Weg führt zunächst über eine geteerte Straße nur leider nicht ganz so lange. Wir bogen in einen Sandweg ein der am Anfang noch relativ einladend aussah bis die ganzen Pfützen und die Matschwege zum Vorschein kamen. Also mussten wir das ein oder andere mal aussteigen da unser Auto mit der kompletten Ladung es nicht einband frei durch den Matsch und Pfützen geschafft hätte.

Gegen Abend erreichten wir dann Campo. Wir wurden von den Einwohnern sehr freundlich begrüßt und empfangen und waren mit unserer Hautfarbe keine Besonderheit.

In der Nähe von Campo befindet sich ein Nationalpark, dass war auch der Grund warum wir uns in diese Richtung begaben. Nachdem wir eine Unterkunft fanden, trafen wir uns mit dem Direktor vom Nationalpark um den nächsten Tag zu planen. Am nächsten Morgen machten wir uns dann auf dem Weg zum Forstamt um von dort aus zum Park zu fahren. Nachdem alles formelle geklärt war ging es auch schon los. Wir fuhren eine Strecke von 15km mit dem Bike. Es ging die ganze Zeit durch den Regenwald und leider waren wir nicht schlau genug lange Kleidung anzuziehen so das wir uns schön die Beine zerkratzten. Die Fahrt durch den Regenwald war total aufregend und war schon ein Teil vom Park, Die letzten Kilometer gingen wir zu Fuß. Große Tiere haben wir leider keine gesehen was uns aber auch vorher bewusst war. Dafür haben wir kleine Affen gesehen. Zudem war die Natur dort einfach wunderschön. Wir erreichten einen riesigen Baum in dem Tiere eingezeichnet sind.

Gegen spät Nachmittag erreichten wir das Dorf und sprangen zum Abschluss noch ins Meer. Es war ein toller Tag und man hat nochmal viele neue Dinge gesehen.

So verließen wir am nächsten Tag Campo und verbrachten den Tag in Kribi am Meer.

Es war meine letzte Reise in Kamerun, aber dafür nochmal sehr aufregend und ein neues Abenteuer für mich.

Nachdem ich wieder zurück in Bafoussam war erkundete ich dort noch den kleinen Kratersee Lac Baleng. Von dort aus kann man wunderschön zurück laufen zu meinen Haus und es ist unfassbar das dieser See einfach so gut wie in der Stadt ist.

In zwei Tagen werde ich mich dann auf den Weg nach Douala begeben um dort abends ins Flugzeug zu steigen.

Ich freue mich Wahnsinnig auf Deutschland aber werde viele Dinge von hier vermissen, besonders meine Gastfamilie die mir die letzten Monate hier sehr versüßt hat.

Dies wird nicht mein letzter Beitrag sein, ich werde mich aus Deutschland melden und berichten wie ich mich dort wieder eingelebt habe.

Liebe Grüße Luise 🙂

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